Der Bodensee hat es wieder geschafft. Bei der Publikumswahl des Portals Seen.de wurde er 2025 erneut zum beliebtesten See Deutschlands gekürt und setzte sich damit in einem Feld von mehr als 2.000 Seen und über 300.000 abgegebenen Stimmen durch. Das passt zu seinem Profil. Kaum eine andere Destination verbindet so mühelos Wasser, Weite und Abwechslung. Der See ist groß genug für das Gefühl von Ferien am Meer und zugleich nahbar genug für spontane Pausen am Ufer, Schiffsfahrten oder Baden in lauschigen Buchten abseits des Trubels. Aktivurlaub beginnt hier oft ohne großen Plan: morgens ein Sprung ins Wasser, später mit dem Rad am Ufer entlang, abends ein Glas Wein mit Alpenblick.
Kurze Wege garantiert
Wer den deutschen Bodensee entdecken will, landet schnell bei seinen Klassikern und merkt dann, wie gut sie sich kombinieren lassen. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen die Insel Mainau mit ihrer Gartenpracht, die UNESCO-Welterbestätten Klosterinsel Reichenau oder das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Sie stehen für das, was Bodenseeurlaub so reizvoll macht: große Bilder, aber kurze Wege. Morgens Blumeninsel, mittags Fisch am Hafen, nachmittags Geschichte im Museum und dazwischen immer wieder der Blick aufs Wasser. Ein besonderes Ereignis feiert 2026 die Marienschlucht am Überlinger See. Nach elf Jahren Sperrung ist sie pünktlich zum Start der Wandersaison seit diesem Jahr wieder erlebbar. Herzstück ist der neue Panoramasteg aus Stahl, der aus Sicherheitsgründen nicht mehr durch den Grund der Schlucht führt, sondern darüber hinweg und damit spektakuläre Ausblicke eröffnet.
Urlaub am Bodensee: Genuss und Aussichtspunkte
Besucher, die auf ganz viel Bewegung setzen, landen fast automatisch im Sattel. Praktisch hierbei: Ab Sommer 2026 lädt der Landkreis Konstanz mit einem neuen, einheitlich beschilderten Radwegenetz dazu ein, die westliche Bodenseeregion auf rund 860 Kilometern zu entdecken. Die neue Genuss-Route sammelt dabei nicht einfach nur Kilometer, sondern verbindet Höfe, Hofläden, Aussichtspunkte, kleine Orte und kulinarische Stopps miteinander. Zwischen Konstanz, Radolfzell, Allensbach und der Höri entsteht so ein Radurlaub, der nicht auf sportliche Höchstleistung zielt, sondern auf schöne Übergänge: vom See ins Hinterland, vom Picknickplatz zur Fähre, vom Biohof zum Badesteg.